Auf dem Grundstück Vierlandenstr. 29 in Hamburg- Bergedorf wird eine Wohnanlage mit 50 seniorengerechten Service-Wohnungen und einer gesonderten Service-Station errichtet. Das Gebäude hat drei Vollgeschosse, sowie ein Staffelgeschoss und ist voll unterkellert. Vom Erdgeschoss bis zum 4. OG befinden sich 2-Zimmer-Wohnungen mit Eingangsflur, Abstellnischen, eingebauter Küche und barrierfreiem Badezimmer. Jede Wohnung besitzt einen Balkon oder Zugang zum eigenen Terrassenbereich. Über einen Aufzug und breite Flure sind die Wohnungen bequem erreichbar. Drei Wohnungen werden entsprechend der Norm für Rollstuhlfahrer ausgestattet. Die sich im Erdgeschoss befindenden Räume des ASB stehen den Bewohnern für den sozialen Austausch zur Verfügung. Im Kellergeschoss befinden sich die zu den Wohneinheiten zugehörigen Abstellräume und 16 gesondert zu mietende TG-Stellplätze.
Die hier angebotenen Wohnungen werden im Teileigentum ausschließlich an Kapitalanleger zum Kauf angeboten.
Als Service-Wohnen wird eine Wohnform bezeichnet, bei der ältere Menschen Unterstützung finden, die je nach Lebenssituation unterschiedliche Formen der Hilfe benötigen. Zum einen sorgt ein gewisser Grundservice für die Sicherheit und Geborgenheit der Bewohner, zum anderen könnenn sämtliche Leistungen in Form von ambulanter Pflege und Hauswirtschaft effektiv angeboten werden. Das Konzept des Service-Wohnens garantiert dem Bewohner, so lange wie möglich in einer Wohnung selbstbestimmt zu leben un von dem sozialen Umfeld sowie den abrufbaren Dienstleistungen eines professionellen Trägers zu profitieren. Beim Eintritt der Pflegebedürftigkeit bedeutet dieses Konzept daher nicht gleich den Umzug in ein Pflegeheim.
In Deutschland werden bis 2020 rund 3 Millionen weitgehend barrierefreie Wohnungen benötigt. Dies prognostiziert das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- un Raumforschung (BBSR). Derzeit existieren 0,5 Millionen weitgehend barrierefreie Wohnungen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der aktuellen Wohnsituation älterer Menschen ist zu erwarten, dass insbesondere der Bedarf an neuwertigen, altersgerechten Wohnungen auch nach 2020 weiter steigen wird.
Mit über 20% der Fläche Hamburgs ist Bergedorf der größte Bezirk der Hansestadt und weist mit 780 Einwohnern pro Quadratkilometer die geringste Bevölterkungsdichte des Stadtstaates (Durchschnitt 2.300) auf, obwohl Bergedorf direkt an den Bezirk Hamburg-Mitte angrenzt. Die Anlage des Service-Wohnens Vierlanden entsteht auf einem innerstädtischen Grundstück, in dessen direkten Umfeld alle Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sowie Ärzte und Apotheken zu finden sind. Das Zentrum Bergedorfs ist nur 300 bis 400 Meter entfernt.
Als Stadtstaat ist die Freie und Hansestadt Hamburg Kommune und Bundesland zugleich und mit 1.77 Millionen Einwohnern nach Berlin und vor München die zweitgrößte Stadt Deutschlands, wobei in der Metropolregion Hamburg insgesamt sogar über fünf Millionen Menschen leben. Sowohl der Kaufkraftindex als auch das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner liegen in Hamburg auf Platz eins der Rangliste alle Bundesländer (Wikipedia 2015).
Der starke Partner vor Ort beim Service-Wohnen Vierlanden ist der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der bereits 550 Service-Wohnungen in Hamburg betreut und weiter expandiert. Der ASB mietet die Gewerbefläche im Erdgeschoss der Wohnanlage auf zehn Jahre fest. Diese Räumlichkeiten stehen für die Bewohner und Besucher des Hauses als Anlaufpunkt und Ort der Kommunikation zur Verfügung. Da der ASB mit dieser Station neben der Miete erhebliche Personalkosten hat, die aus der Servicepauschale der Mieter gedeckt werden müssen, gilt das Interesse des ASB einer lückenlosen und dauerhaften Vollvermietung des Objektes. Erfahrungsgemäß erfährt der ASB bereits lange vor der Fertigstellung eine rege Nachfrage von Mietinteressenten. Bei der Fertigstellung und Übergabe wäre daher auch bei diesem Objekt mit einer kurzfristigen Vollvermietung zu rechnen. Anschließend soll eine Anmelde- / Warteliste geführt werden, die beim späteren Auszug einzelner Bewohner für eine nahtlose Nachvermietung sorgt.
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